Die pneumatische Dimension

Anfrage zu einer Erweiterung von Frankl’s Dimensionalontologie

(übersetzung: Dr. Reinhard Zaiser)

 

Zusammenfassung:

Viktor E. Frankl hat das englische Adjektiv spiritual (geistig) stets frei von jeglicher religiösen Bedeutung verwendet, da er Logotherapie und Religion strikt voneinander getrennt zu halten wünschte. Seine Dimensionalontologie mag jedoch die Möglichkeit einer Erweiterung in Richtung einer vierten Dimension zu geben zu welcher Religion und Theologie zählen. Diese vierte, pneumatische Dimension (von griech. pneuma, Geist; gemeint ist jetzt der Heilige Geist) wurde ausdrücklich vom amerikanischen Logotherapeuten Donald F. Tweedie, ein persönlicher Freund und Schüler Frankls, eingeführt. Darüber hinaus konstituiert die pneumatische Dimension den spezifischen Aufgabenbereich eines ganzheitlichen Ansatzes wie etwa Bernard J. Tyrrells Christotherapie, die in Christus den Logotherapeuten schlechthin erkennt. Dieser letztere Ansatz unternimmt eine Integration von religiöser Bekehrung und geistlichen Übungen mit Psychotherapie und ebenso mit Logotherapie. Wie die Erfahrungen der Mystiker, etwa eines Johannes vom Kreuz, zeigen, reicht die pneumatische Dimension bis in die unbewussten Tiefen der menschlichen Seele hinab und erreicht ebenso die soziale Wirklichkeit, indem sie als unsere gemeinsame spirituelle Umwelt eine „Pneumatosphäre“ formt.

 

Summary:

Viktor E. Frankl consistently used the term spiritual free from any religious connotation wishing to keep Logotherapy and religion strictly apart. However his dimensional ontology implies the possibility of extension with an all-encompassing fourth dimension, to which religion and theology belong. This fourth, pneumatic dimension (pneuma is Greek for „spirit”, meaning „Holy Spirit”) was explicitly introduced by American logotherapist Donald F. Tweedie, Frankl’s personal friend and disciple. Moreover, the pneumatic dimension constitutes the specific field of work for a holistic approach to healing like Bernard J. Tyrrell’s Christotherapy where Christ is the Logotherapist par excellence. This latter attemps the integration of the process of religious conversion and spiritual exercises with psychotherapy and also with Logotherapy. The pneumatic dimension extends to the unconscious depths of the human soul, as it can be discovered in experiences of mystics like John of the Cross, and it reaches to the social level as well, forming a “pneumatosphere” which is our common spiritual environment.

 

Die Einbeziehung der pneumatischen Dimension

 

Viktor E. Frankls hierarchische Dimensionalontologie und sein noopsychischer Antagonismus zeigen das Zusammenspiel von Psycho-Physikum, d. h. von der biologisch-somatischen und psychologischen Dimension, und der noologischen Dimension des Menschen. In Frankls Terminologie oder englischsprachigen Schriften besitzt das englische Adjektiv spiritual (geistig) keine religiöse Bedeutung, sondern verweist auf die spezifisch humane Dimension des Menschen, wo etwa Verantwortung, Freiheit, existentielle Entscheidungen oder die Suche nach Sinn ihren Ort haben. Synonym spricht Frankl auch von einer noetischen bzw. noologischen (von griech. nous, Geist) Dimension des Menschen. Die Absicht, den englischen Ausdruck spiritual frei von jeglicher religiösen Bedeutung zu halten, spiegelt Frankls unbedingt zu respektierenden Wunsch wider, Logotherapie und Religion strikt voneinander getrennt zu halten. Denn nach Frankl soll Logotherapie offen bleiben sowohl für religiöse als auch nicht-religiöse Patienten sowie eine Therapie sein, die ebenso von religiösen und nicht-religiösen Ärzten und Therapeuten ausgeübt werden kann. Allerdings bedeutet Frankls Wunsch einer Trennung von Psychiatrie und Religion nicht die Verneinung von Religion. Im Gegenteil ist Logotherapie der Religion gegenüber offen. Diese Religionsoffenheit der Logotherapie vermeidet im Übrigen einen weiteren Reduktionismus, gegen den auch Frankl, der selbst tiefreligiös gewesen ist, lebenslang gekämpft hat. Frankl negiert die religiöse Dimension also keineswegs, sondern schreibt sogar im Vorwort der englischen, nicht aber deutschen Ausgabe seines Buches „Der unbewusste Gott”: „From the very analogy of dimensions, however, it should become clear that these realms are by no means mutually exclusive. A higher dimension, by definition, is a more inclusive one. The lower dimension is included in the higher one: it is subsumed in it and encompassed by it. Thus biology is overarched by psychology, psychology by noology, and noology by theology.“[1] Dieses Zitat mag als Hinweis auf eine allumfassende vierte Dimension gelten, eine Dimension zu welcher Religion und insbesondere Theologie zählen. Diese pneumatische Dimension wurde bereits ausdrücklich vom amerikanischen Logotherapeuten Donald F. Tweedie, ein persönlicher Freund und Schüler Frankls, in die logotherapeutische Diskussion eingeführt.[2] Freilich wäre auch hier im Blick auf Tweedies vorgestellte „christliche Logotherapie“ und Frankls Forderung, Logotherapie und Religion strikt voneinander getrennt zu halten, sofort kritisch anzufragen, ob es so etwas eine christliche Logotherapie überhaupt geben sollte – oder wir nicht lieber gleich statt von Logotherapie von Christotherapie reden sollen, die in Christus den göttlichen Logotherapeuten erkennt. Fragen wir weiter nach einer möglichen pneumatischen Dimension, wo wir auf die von Frankl gebrauchte Analogie des Punktes stoßen, der außerhalb eines Bildes liegend unsere Perspektive bestimmt. Ohne diesen fixen Punkt, so Frankl, hätten wir weder eine korrekte Perspektive noch exakten Tiefensinn. Diese Analogie soll illustrieren, dass Gott, obwohl außerhalb menschlichen Lebens stehend, diesem durchaus Sinn und Perspektive zu geben vermag.[3] Unter Einbezug der genannten pneumatischen Dimension können wir sozusagen diesen wichtigen, unsere Perspektive bestimmenden Punkt, in unserem eigenen Bild vom Menschen einzeichnen. Dieses Einbeziehen einer vierten, pneumatischen Dimension hat aus christlichem Blickwinkel ihren Grund in der Einwohnung des Heiligen Geistes in jedem einzelnen, nach dem Ebenbild Gottes geschaffenen Menschen. Christliche Theologen wissen nicht nur um die Einwohnung des Heiligen Geistes, sondern auch um die Anwesenheit der anderen göttlichen Personen im Menschen.[4] In diesem Zusammenhang ist auch auf die „höhenpsychologische Trinitätslehre“ des Philosophen, Theologen und Logotherapeuten Reinhard Zaiser hinzuweisen.[5] Die, wenn man so sagen möchte, „menschliche Trinität“ – bestehend aus somatischer, psychologischer und noetischer Dimension – scheint vor dem Hintergrund der göttlichen Trinität von einer höheren vierten, der pneumatischen Dimension, umfasst und aufgehoben zu werden, womit sich die klassische Dimensionalontologie zu einer Art neuen „Quaterinität“ fortentwickelt.

Während originäre Logotherapie aus bereits genannten Gründen stets das Missverständnis vermeiden sollte, als christliche oder gar katholische Psychotherapie zu gelten, kennt die Christotherapie des amerikanischen Jesuiten Bernard J. Tyrrell S.J. ein solches Problem nicht. Tyrrells christliche Psychotherapie, die unter anderem von Frankls Logotherapie beeinflusst ist, erkennt in Christus sogar den Logotherapeuten schlechthin.[6] Mehr noch, ist es doch gerade die pneumatische Dimension von welcher aus Tyrrells Christotherapie Wege des Wachstums und der Heilung anbietet, zum Beispiel die Heilung von destruktiven bzw. sündhaften Einstellungen. Hierfür bedient sich die Christotherapie auch Einsichten in die Dynamik der geistigen Übungen des Ignatius von Loyola. Insgesamt unternimmt Tyrrells Christotherapy eine Integration von religiöser Bekehrung und geistlichen Übungen mit Psychotherapie und ebenso mit Logotherapie.[7] Seine Christotherapie weiß, dass eine Veränderung auf der pneumatischen Dimension im Sinne einer Heilung von oben alle anderen Ebenen beeinflussen kann. So mag sich etwa ein Akt der Vergebung durchaus auf psychosomatischer Ebene auswirken. Konkret wäre an eine Heilung zu denken wie es etwa die Geschichte des gelähmten jungen Mannes aus dem Markus-Evangelium zeigt (Mk 2:2-12).

 

Das pneumatisch Unbewusste

 

Als Frankl die noetische oder noologische Dimension in die Psychotherapie einbrachte, bedeutete dies in gewisser Weise zugleich die Einführung des Noetischen in die Tiefenpsychologie, die Psychologie des Unbewussten. Während die Freudsche Psychoanalyse lediglich ein triebhaft Unbewusstes, das „Es“, kannte, bezog Frankl zusätzlich die Existenz eines geistig Unbewussten bzw. einer geistigen Tiefenperson ein. Menschliche Existenz reicht Frankl zufolge in eine unbewusste Tiefe hinab, die selbst niemals vollends bewusst gemacht werden kann.[8] Eine modifizierte Dimensionalontologie, zu denken ist nochmals an Tyrrells ausdrücklich von Frankl beeinflusste Christotherapie als eine Art „christliche Logotherapie“, falls dieser Ausdruck an dieser Stelle erlaubt ist, kennt ebenso ein pneumatisch Unbewusstes – als eigentliche Tiefe der menschlichen Person – sowie auch ein pneumatisch Vorbewusstes. Ein solch pneumatisch Unbewusstes vermag Phänomene wie religiöse Bekehrung, religiöse Intuition und Inspiration durch den Heiligen Geist ebenso wie mystische oder transzendentale Gottes-Erfahrungen besser zu erklären helfen. Frankl wusste, dass wichtige existentielle Entscheidungen zunächst im geistig Unbewussten heranreifen. Ebenso ist anzunehmen, dass existentielle Entscheidungen bzw. Berufungen wie etwa jene zum Priesteramt, bevor sie bewusst werden, zuerst im pneumatisch Unbewussten reifen. Überhaupt gilt die pneumatische Dimension als eigentlicher Ort einer Kommunikation mit Gott bzw. eines Betens, das auch unbewusst stattfinden kann. Andererseits korrespondiert auch jedes bewusste Gebet, insbesondere das kontemplative oder Herzensgebet, direkt mit der pneumatischen Tiefendimension. Christliche Mystik ist im Grunde ein sehr lebendiger innerer Dialog mit dem uns einwohnenden Gott, wobei sich die Früchte eines solch transformierenden Dialogs konkret in der Liebe der Mystiker nach außen zeigen. Das Werk des Mystikers Johannes vom Kreuz (1542-91) zeigt viel von der Intimität des pneumatisch Unbewussten und der Dynamik bezüglich einer Person und der ihr innewohnenden Trinität. Gott teilt sich dem Menschen gerade innerhalb der pneumatischen Dimension mit. Auf diesem Wege wächst der Mensch in trinitarischer Liebe und nimmt gewissermaßen Anteil an der göttlichen Natur. Wenn eine Person näher zu Gott gelangt, wird nicht nur ihr Glauben, ihr Wissen und ihre Liebe wachsen, sondern sie wird auch mehr persönliche Freiheit finden – und mitunter auch psychosomatisch bzw. gesundheitlich profitieren. Darüber hinaus zeigt Johannes vom Kreuz, dass der sich dem Menschen selbst mitteilende Gott paradoxerweise ein verborgener bzw. mit Frankl gesprochen unbewusster Gott bleibt. Dementsprechend spricht Johannes vom Kreuz vom verborgenen (oder höhenpsychologisch: unbewussten) Gott, der stets in der menschlichen Seele (oder pneumatischen Dimension) präsent bleibt. In der ersten Strophe seines berühmten „Geistlichen Gesangs“ drückt Johannes vom Kreuz die Spannung dieser Erfahrung aus, nämlich die schmerzliche Abwesenheit Gottes:

 

“Adonde te escondiste,

Amado, y me dejaste con gemido?

Como il cervo huiste Habiendome herido;

Salí tras ti calmando, y eras ido.”

 

„Wo hast Du Dich verborgen,

Geliebter, und ließest mich mit Seufzern?

Wie ein Hirsch entflohst Du, hattest mich verwundet;

Ich ging hinaus und schrie nach Dir, doch Du warst nicht fort.“[9]

 

Man könnte sagen, dass Gott, der absolut Unendliche, sich ins religiös bzw. pneumatisch Unbewusste zurückzieht, sich dort versteckt, um dem Menschen mehr Raum und die Chance zur geistlichen Reifung und Verwandlung zu geben. Alles, was sich im pneumatisch Unbewussten abspielt, bleibt für immer unbewusst und unreflektierbar. In der pneumatischen Dimension sind Liebe, Gewissen und Intuition von der göttlichen Gnade bzw. direkt vom Heiligen Geist determiniert. Hier ist die menschliche Existenz in ihrer unbewussten Tiefe ganz auf Gott hin offen. Gott wiederum ist bezüglich seiner Beziehung zum Menschen keine Art Puppenspieler. Assistiert Gott doch dem Menschen sowie seinem Gewissen und nimmt er ihm auch keinesfalls die menschliche Freiheit, sondern vergrößert er vielmehr dessen Potential und Autonomie. Ähnlich sind auch die menschlichen Werke, wenngleich inspiriert durch den Heiligen Geist, gänzlich Errungenschaften der jeweiligen Person. Und auch die von Menschen geschenkte Liebe, obzwar ebenso inspiriert von göttlicher Gnade, bleibt dennoch ganz die authentische Liebe jeweiliger Personen.

Obwohl die unbewusste Tiefe des Menschen zuletzt unreflektierbar bleibt, erkannte auch Frankl den Traum als Königsweg zum Unbewussten. In seinen existenzanalytischen Traumdeutungen entdeckte er in Klienten unter anderem eine verdrängte Religiosität, die es bewusst zu machen gilt, oder Mitteilungen aus der noetischen Dimension. In einer erweiterten Dimensionalontologie würden wir Grund und Quelle des Gewissens, das für Frankl bekanntlich als Sinn-Organ gilt, in der pneumatischen Dimension erkennen. Bestimmte Träume ließen sich dann als Mitteilungen aus jener trinitarischen Tiefe deuten, die über die noetische Dimension hinausreicht. So berichtet Frankl von einer durchgeführten existenzanalytischen Traumdeutung, wo sich eine Patientin am Ende aufgefordert sah, Christus nachzufolgen.[10] Folgerichtig ließe sich mit Bezug auf eine übergreifende pneumatische Dimension das Gewissen nicht nur dieser Patientin sogar als ein Über-Sinn-Organ bezeichnen.

 

Die Pneumatosphäre

 

Es scheint, dass wir zudem von einer Pneumatosphäre sprechen können, die ebenso wie die Biosphäre oder Noosphäre unsere Umwelt konstituiert. Eine solche Pneumatosphäre ist selbstverständlich nicht begrenzt auf die Kirche, da der Heilige Geist in allen Menschen wirkt. Dabei kann wie die Bio- oder die Noosphäre – zu erinnern wäre an Frankls Rede von der Pathologie des Zeitgeistes bzw. kollektiven Neurosen – auch die Pneumatosphäre unter einer Art Umweltverschmutzung leiden. Wie auch immer, Gottes Gegenwart bzw. der Transzendenzbezug kann vom Menschen nicht gekappt, sondern lediglich verdrängt werden. Ebensowenig kann der Mensch in seinem noetischen und geistlichen Kern erkranken, weshalb Frankl auch den Begriff „Geisteskrankheit“ ablehnt, da der Geist als solcher nicht erkranken kann. Dennoch kann der Durst des Menschen nach Gott, die Suche nach letztem Sinn und Über-Sinn, frustriert werden und in die Irre führen. Auf der Suche nach Über-Sinn können Menschen zahlreichen falschen Propheten oder Fundamentalisten begegnen, die nur einen alttestamentlichen Strafgott zu kennen scheinen. Moderne Gurus und allerlei Kulte, New Age oder heillose esoterische Praktiken mögen ebenso weder seelische Heilung noch Seelenheil bringen. Dies vor Augen könnten kollektive Neurosen durchaus auch pneumatischen Ursprungs sein. Die Heilung solcher Neurosen würde Therapien erfordern wie insbesondere die genannte Christotherapie Tyrrells, die ausdrücklich die pneumatische Dimension des Menschen mit einbezieht sowie spirituelle oder pneumatische Methoden bietet, die sie gemeinsam mit Methoden originärer Logotherapie anwendet.

---Krisztina Stangle

 

 

Literatur:

 

Frankl, V. E. (1992). Ärztliche Seelsorge. Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse. Frankfurt/Main: Fischer.

 

Frankl, V. E. (1950). Homo patiens. Wien: Deuticke.

 

Frankl, V. E. (1985). The unconscious God. New York: Washington Square Press.

 

Frankl, V. E. (1995). Der unbewusste Gott. Psychotherapie und Religion. München: dtv.

 

John of the Cross (1979). The collected works of St. John of the Cross. Translated by K. Kavanaugh / O. Rodriguez. Washington, DC: Institute of Carmelite Studies.

 

Johannes vom Kreuz (1997). Der Geistliche Gesang. Übersetzt v. U. Dobhan (Hg.: E. Hense u. E. Peters). Freiburg: Herder.

 

Rahner, K. (1961). Zur scholastischen Begrifflichkeit der ungeschaffenen Gnade. Schriften zur Theologie. Bd. I. Einsiedeln: Benzinger, 347-375.

 

Tweedie, D. F. (1963). The Christian and the Couch. An Introduction to Christian Logotherapy. Grand Rapids, Michigan: Baker Book House.

 

Tyrrell, B. J. (1999a). Christotherapy I. Healing through Enlightenment. Eugene, Oregon: Wipf and Stock.

 

Tyrrell, B. J. (1999b). Christotherapy II. A New Horizon for Counselors, Spiritual Directors and Seekers of Healing and Growth in Christ. Eugene, Oregon: Wipf and Stock

 

Zaiser, R. (2004). Karl Rahners Begriff des „übernatürlichen Existentials“ im Lichte von Viktor E. Frankls These vom „unbewussten Gott“. Hamburg: Kovac.

 

Zaiser, R. (2005). Viktor E. Frankl as a Theologian: The Meaning of Logotherapy for Modern Western Theology. The International Forum for Logotherapy 28 (1) 4-9.

 

 

 



[1] V. E. Frankl (1985). The unconscious God. New York: Washington Square Press, 13.

[2] D. F. Tweedie (1963). The Christian and the Couch. An Introduction to Christian Logotherapy. Grand Rapids, Michigan: Baker Book House, 48-58.

[3] Vgl. V. E. Frankl (1950). Homo patiens. Wien: Deuticke, 86.

[4] So wohnen etwa nach Karl Rahner nicht nur der Heilige Geist, sondern auch Vater und Sohn in eigentümlicher Weise uns ein. Vgl. K. Rahner (1961). Zur scholastischen Begrifflichkeit der ungeschaffenen Gnade. Schriften zur Theologie. Bd. I. Einsiedeln: Benzinger, 273f.

[5] Vgl. R. Zaiser (2004). Karl Rahners Begriff des „übernatürlichen Existentials“ im Lichte von Viktor E. Frankls These vom „unbewussten Gott“. Hamburg: Kovac, 260-263.

[6] Vgl. B. J. Tyrrell (1999a). Christotherapy I. Healing through Enlightenment. Eugene, Oregon: Wipf and Stock, 26: „The very expression ‚Christotherapy’ is inspired by Viktor Frankl’s logotherapy […] Christotherapy shares with Dr. Frankl a stress on the healing power of meaning, but looks to Jesus Christ – the Word made Flesh – as the logotherapist and healer through the meaning he incarnates.”

[7] Vgl. insbesondere B. J. Tyrrell (1999b). Christotherapy II. A New Horizon for Counselors, Spiritual Directors and Seekers of Healing and Growth in Christ. Eugene, Oregon: Wipf and Stock.

[8] V. E. Frankl (1995). Der unbewusste Gott. Psychotherapie und Religion. München: dtv, 20-21.

[9] John of the Cross (1979). The Collected Works of John of the Cross. Translated by K. Kavanaugh / O. Rodriguez. Washington, DC: Institute of Carmelite Studies, p. 712 u. Johannes vom Kreuz (1997). Der Geistliche Gesang. Übersetzt v. U. Dobhan (Hg.: E. Hense / E. Peters). Freiburg: Herder.

[10] Ebd. 37.